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Ich lese RSS per eMail

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Wieso? Weil ich immer noch großer Fan von eMail bin. Asynchrone Kommunikation, trotzdem Quasi-Echtzeit und kostenlos. Und weil ich auf meine eMail von überall Zugriff habe, Iphone sei Dank.

Nachdem ich schon den Service FeedMyInbox ausprobiert habe und mit dem Amazon Kindle einen sinnvollen Endpunkt für so einen Dienst in meiner Reisetasche habe, wollte ich mal sehen, ob ich das ganze nicht auch auf meinen eigenen Rechnern und damit unter meiner Kontrolle aufsetzen kann. Gesagt, getan: rss2email erledigt genau diese Aufgabe.

Unter Debian ist das Programm schnell installiert:

apt-get install rss2email

Voraussetzung ist Python, aber das ist mittlerweile ja schon fast Pflicht bei einer Linuxinstallation… :-} Danach kann man mit folgenden Befehlen die ersten Feeds hinzufügen:

r2e new email@domain.org
r2e add http://url/fuer/den/feed
r2e run --no-send

Damit ist der erste Feed hinzugefügt und der erste Lauf hat den aktuellen Stand des Feeds geholt. Der Parameter --no-send verhindert das Versenden aller Feedartikel, erst bei einem Aufruf ohne diesen Parameter werden eMails verschickt. Das sollte man aber einem cronjob überlassen, der zyklisch läuft. Bei mir ist das alle 30 Minuten:

crontab -l
*/30 * * * * r2e run

Ab sofort fliessen also einige Feeds direkt in mein Postfach. Ob ich wirklich die Gebühren für die Mobilfunkübertragung zum Amazon Kindle bezahlen will, weiß ich noch nicht. Möglich wäre das ganze aber mit rss2email, dafür müsste ich bloss eine neue Feeddatei mit meiner privaten Kindle-eMail anlegen und Feeds hinzufügen.

Einsammeln aller Fenster unter Mac OS X

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Gerade habe ich mich doch etwas über Mac OS X geärgert: Gestern abend hatte ich in iTunes ein Video in einem eigenen Fenster angezeigt und das Fenster auf den angeschlossenen Monitor geschoben. Heute will ich weitergucken und starte das Video wieder in einem externen Fenster und was passiert: Es verschwindet auf den nicht angeschlossenen Monitor. Und es gibt KEINE Möglichkeit, das Fenster zurückzuholen.

Naja, nicht ganz. Unter http://zach.in.tu-clausthal.de/software/ hat Gabriel Zachmann ein kleines Skript hochgeladen, das alle Fenster auf den Hauptbildschirm holt. Schaut einfach unter Move Off-Screen Windows to the Main Screen.

Sehr hilfreich. :-)

Installation von Debian Testing auf dem SheevaPlug

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Ich bin gerade dabei, ein Debian Testing auf meinem SheevaPlug zu installieren und werde hier parallel mitschreiben, was ich mache und was ich anders als die Anleitung mache.

Ich habe eine 8GB SD-Karte Class 6 von Kingston gekauft und sie mit FAT32 formatiert. Auf die Karte habe ich anschliessend die Dateien uInitrd und uImage des Debian Installers für Testing kopiert. Dann musste ich nur ein Terminal aufmachen, ein USB-Kabel mit dem Mini-USB-Port meines SheevaPlug verbinden und das Geräte neustarten. Danach schnell folgenden Befehl im Terminal absetzen:

screen /dev/cu.usbserial-FTSY9OWRB 115200

Damit bin ich im u-boot und kann mit folgenden Befehlen die Images von der SD-Karte laden:

mmcinit
fatload mmc 0:2  0x01100000 /uInitrd
fatload mmc 0:2 0x00800000 /uImage

Hier gibt es schon eine kleine Abweichung, denn auf meiner Karte liegen die Images auf der zweiten Partition (obwohl ich nur 1 Partition angelegt habe). Also musste ich statt mmc 0:1 in den Befehl mmc 0:2 verwenden.

Anschliessend habe ich mit folgenden Befehlen das Debian gestartet

setenv bootargs console=ttyS0,115200n8 base-installer/initramfs-tools/driver-policy=most BOOT_DEBUG=3 DEBIAN_FRONTEND=text
bootm 0x00800000 0x01100000

Wichtig dabei ist auf der Parameter DEBIAN_FRONTEND=text, da ansonsten nur Zeichenmüll angezeigt wird. Ob das am Installer liegt, der in der Variante newt evtl UTF-8 anzeigen will, kann ich nicht sagen. Das gute alte Plain Text gefällt mir sowieso am besten. :-) Nachdem die Ländereinstellungen gesetzt sind (Sprache: Englisch/US, Land: Deutschland), verbindet sich der Installer zum nächsten Debian-Server und lädt einige Komponenten nach. Eine Internetverbindung mit DHCP ist also angebracht.

Die Fragen nach der Partitionierung beantworte ich auf einfachstem Weg: Benutze die SD-Karte und installiere alles in eine einzige Partition.

Etwas überrascht habe ich dann gesehen, dass der Installer 3 Partition angelegt hat: /boot, / und swap. Anschliessend bin ich noch in folgenden Fehler gelaufen, der in der Anleitung beschrieben ist:

There’s one bug in the partitioner of the current version of the installer that you should be aware of. In some cases, you’ll get a error message saying that the installer failed to inform the kernel about modifications to a partition. In the majority of cases, you can simply choose ignore (for each partition) and it will work just fine.

Ich ignoriere das also zweimal und hoffe auf eine Fortsetzung der Installation. Klappt natürlich nicht und ich musste die Partitionierung neu starten und auf das beste hoffen.

Nach der dritten Runde lief die Partitionierung dann durch und die Installation des Basissystems wurde gestartet. Danach konnte ich dann erstmal ein gutes Stück von Stargate Universe gucken. Die Basis-Installation brauchte ca. 1h… :-| Anschliessend muss nur noch das root-Passwort vergeben und ein Benutzeraccount angelegt werden. Danach wird noch einmal nach der Software-Auswahl gefragt, die ich aber jetzt nicht weiter verändere, da ich nur ein Basis-System installieren will und den Rest über das Netzwerk erledigen will. Ein SSH-Zugang ist doch bequemer als das kurze USB-Kabel und die serielle Konsole.

Nachdem die Installation fertig ist, wird das System neu gestartet. Jetzt muss noch einmal der Bootvorgang unterbrochen werden, damit das System für das Booten des Debian Testing eingerichtet werden kann. Dazu müssen die Boot-Parameter des u-boot angepasst werden (falls sie nicht schon korrekt sind, weil man ein SheevaPlug für den Multi-Boot-Betrieb hat):

bootargs_console=console=ttyS0,115200
bootargs_root_mmc=root=/dev/mmcblk0p2 rootdelay=5
bootcmd_mmc_image=mmc 0 0x00800000 /uImage
bootcmd_mmc_initrd=mmc 0 0x01100000 /uInitrd
bootcmd_mmc=setenv bootargs $(bootargs_console) $(bootargs_root_mmc); mmcinit; ext2load $(bootcmd_mmc_initrd); ext2load $(bootcmd_mmc_image); bootm 0x00800000 0x01100000
bootcmd=run bootcmd_mmc; run bootcmd_nand

Jetzt wird das Debian geladen, wenn die SD-Karte eingesteckt ist, ansonsten wird das interne NAND-Flash mit dem installierten Ubuntu geladen. Mein System läuft jetzt und ich gehe ins Bett. :-)

Erste Erfahrungen mit dem SheevaPlug

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Seit Freitag abend habe ich ein wenig mit dem SheevaPlug herumgespielt. Mittlerweile läuft Apache 2, rtorrent (und wtorrent) und das ganze System ist bereits aktualisiert. Nachdem ich erst einmal die Boot-Parameter kaputtgespielt hatte und der SheevaPlug nicht mehr von der SD-Karte startete, hab ich mir Backup-Images sowohl von der NAND-Partition als auch von der gesamten SD-Karte angelegt, einmal per USB-Stick und einmal per dd und ssh.

Backup der NAND-Partition

Erst einmal solltet ihr ohne SD-Karte starten, damit der SheevaPlug das Ubuntu von der eingebauten NAND-Partition bootet. Anschliessend mountet ihr einen USB-Stick und kopiert anschliessend das Root-Dateisystem auf den Stick.

mount /dev/sda /mnt/usbstick
cp -a / /mnt/usbstick
cp -a /dev /mnt/usbstick
umount /mnt/usbstick

Anschliessend steckt ihr den USB-Stick an euren Rechner und zieht mit dd ein Image:

dd if=/dev/sda of=sheevaplug-nand.img

Backup der SD-Karte

Startet wieder von der NAND-Partition und bootet Ubuntu. Sobald ihr den SheevaPlug wieder erreichen könnt, wird per ssh und dd direkt ein Image der SD-Karte gezogen – auf dem Plug selbst ist natürlich zu wenig Platz für die 8GB der Karte, daher wird alles direkt über SSH auf den lokalen Rechner gezogen.

ssh ZIELADRESSE dd if=/dev/mmcblk0 | dd of=sheevaplug-sdcard.img

Wie geht es jetzt weiter?

Sobald das Image der SD-Karte fertig ist, werde ich Twonkymedia Server installieren und mit der Xbox ausprobieren. Danach wird eine USB-Platte mit Truecrypt und einigen Medien angeschlossen und das Streaming per Twonkymedia auf die PS3 und den Sony Bravia ausprobiert. :-)

Angekommen: SheevaPlug-Computer für die Steckdose

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Heute morgen hab ich meinen letzte Woche bestellten SheevaPlug Steckdosen-Computer aus der Post geholt. Dazu musste ich in die Hauptfiliale, wo man erstmal verwirrt war, weil Einschreiben angekreuzt war, aber oben drüber “Express” stand. Tja. Das Paket war auch nicht auffindbar, also ging eine Postangestellte erstmal für 10 Minuten eine rauchen suchen und kam anschliessend mit dem kleinen Paket zurück. Hier sind die ersten Bilder:

SheevaPlug Development KitSheevaPlug Development Kit
SheevaPlug Development KitSheevaPlug Development Kit

Heute abend werde ich den ersten Boot machen und anschliessend einen Blick auf das installierte System werfen. Und ein wenig in den Community-Seiten lesen. Wenn ihr euch auch über die SheevaPlugs informieren wollte, empfehle ich euch diese Links: