Schlägerei statt Programmarbeit auf dem Bundesparteitag der Piratenpartei?


Ich nehme nicht am Bundesparteitag der Piratenpartei teil, jedenfalls nicht persönlich. Aber ich verfolge die Berichte in der Presse und vor allem in den privaten Blogs. Dort bekommen man nämlich einen etwas tieferen Einblick in die Vorgänge, auch wenn der dann ordentlich von subjektiven Stimmungen eingefärbt ist.

Was mir als erstes in den Sinn kommt: Tätlichkeiten wegen einer Akkreditierung? Was soll denn das bitte?

Gut, hier ist die subjektive Einfärbung dann nicht mehr so hilfreich, aber allein die Tatsache, dass man sich wegen sowas von den Themen eines Bundesparteitags abhalten lässt, ist für mich schwer nachzuvollziehen. Ich hoffe, der restliche Teil des BPT kann jetzt ohne große Verzögerungen oder Unterbrechungen durchgeführt werden.

Es gibt genug Themen, z.B. Bedingungsloses Grundeinkommen. Und die aktuellen Pseudo-Terrorwarnungen der Politiker (Bombenattrappe, anyone?), zur Festigung ihrer Macht, die wiederbelebte Forderung für eine Vorratsdatenspeicherung und weitere Beschneidungen der Grundrechte der Bürger reichen eigentlich vollkommen aus, um alle Experten der Piratenpartei zu binden. Ich glaube nicht, dass sich die Piraten mit allen möglichen Themen beschäftigen sollten, sondern sich auf den Kern der Partei stürzen sollten: Freiheits- und Informationsrechte.

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