Archiv für

Mai, 2009

...

Wie werde ich ein besserer Entwickler?

kein kommentar

In den letzten Tag ist dieses Thema der Dauerbrenner im Netz. Überall liest man darüber, überall redet man darüber. Und seit einigen Wochen denke ich auch ständig darüber nach.

Wie wird man ein besserer Entwickler?

Als erstes fällt mir da immer ein Spruch ein: Es dauert 10 Jahre, um in irgendeinem Thema Experte zu werden. Ich halte mich zwar nur in wenigen Dingen für einen Experten, aber nach meinen Erfahrungen stimmt der Spruch 100%ig. Ich habe 10 Jahre gebraucht, bis ich ganz passable Keyboard+Klavier spielen konnte. Ich habe 10 Jahre gebraucht, bis ich gut programmieren konnte. Ich werde auch 10 Jahre brauchen, bis ich gut im Bodybuilding sein werde. Aber das sind wieder andere Themen… ;-)

Wie werde ich also ein besserer Entwickler?

Innerer Antrieb

Ich denke, ein guter Entwickler braucht vor allem einen inneren Antrieb. Einen Antrieb, der einen abends vom Sofa hoch und an den Rechner treibt. Der einen dazu bringt, neue Sprachen wie Groovy oder Prolog zu lernen. Der einen dazu bringt, sich mit Continuous Integration zu beschäftigen. Oder Unmengen Bücher zu lesen. Dieser Drang bringt einen auch dazu, nicht einfach nur die gestellten Aufgabe zu lösen, sondern dabei auch noch Einzelheiten um das eigenen Problem herum aufzunehmen. Das heißt, man lernt durch die Problemlösung das System selbst besser kennen.

Dieser innere Antrieb wird von manchen auch passion genannt, also die Hingabe an die selbst gewählte Profession. Wer keinen Spass an der Arbeit hat, ist meiner Meinung nach im falschen Beruf. Wer will schon sein Leben lang etwas tun, zu dem er gar keine Lust hat – und wer will dann auch noch Extra-Zeit aufwenden, um in diesem Bereich besser zu werden…?

Code lesen

Das bringt mich eigentlich gleich zum nächsten wichtigen Punkt, dem Lesen von Code. Nichts hilft mehr in der persönlichen Entwicklung, als den Code anderer Leute anzuschauen. Vielleicht ist das ein gutes Framework, in dem man bestimmte Patterns wiedererkennt. Oder es ist eine Anwendung, die man in einem Open Source Repository wie Sourceforge oder Github anschauen kann. Hat man das Glück und arbeitet in verschiedenen Projekten mit unterschiedlichen Leuten, sollte man auch den Code der anderen ansehen.

Das dient nicht nur der Weiterbildung, sondern hat auch einen ganz pragmatischen Zweck: die Anpassung des eigenen Stils an die Projektvorgabe. Man kann zwar seine eigene Handschrift in die Arbeit einbringen, aber bitte nicht beim code style oder bei der Architektur. Kreativität sollte in der Anwendung der Prozesse stattfinden, nicht in Kraut-und-Rüben-Code. ;-)

Andere Dinge

Es gibt viele andere gute Quellen und ich liste hier nur meine Top 5 auf:

  • Podcasts
  • (wie z.B. Hanselminutes, ArchitekTOUR, Herding Code)

  • Bücher
  • (eBooks, Papier, Online)

  • Blogs
  • (es gibt hunderte gute Blogs über Softwareentwicklung)

  • Twitter
  • (viele kluge Köpfe twittern jeden Tag über ihre Erfahrungen und Arbeit)

  • Konferenzen
  • (daran muss ich noch arbeiten)

Es gibt so viele Möglichkeiten, die man nutzen kann. Die man nutzen muss? Auf jeden Fall bieten sich unzählige Möglichkeiten, die eigene Entwicklung voranzutreiben, ohne jeden Tag ein Seminar zu buchen. Man muss nur zupacken.

Und auch hier gilt: Wer immer in der eigenen Komfortzone bleibt, macht auch keine Fortschritte. Wer wirklich etwas erreichen will, muss sich ständig antreiben und seinem Drang nachgeben. :-)

Hat jemand andere Tipps oder Erfahrungen? Gibt es Dinge, die euch geholfen haben, besser zu werden oder neue Dinge zu entdecken? Schreibt einfach einen Kommentar oder antwortet mir per Mail.

Kaffee!

kein kommentar

Das war’s schon wieder mit der Kaffee-Abstinenz. So ganz ohne geht’s halt doch nicht, also hab ich heute morgen eine Tasse getrunken. Ein Laster braucht man auch. ;-)

Wie wichtig ist die Jobbeschreibung?

kein kommentar

In den letzten Jahren haben sich viele unterschiedliche Jobbezeichnungen herausgebildet, die Leute beschreiben, die an der Entwicklung von Software beteiligt sind. Es gibt Architekten, Designer, Entwickler, Engineers…

Wie wichtig ist euch diese Beschreibung? Bezeichnet ihr euch selbst als Entwickler oder nennt ihr euch Software Designer? Oder werdet ihr öfter als Entwickler bezeichnet und müsst dann klar stellen, dass ihr Architekt seid? Oder ist es eigentlich egal, weil schliesslich alle Beteiligten an der Entwicklung mitwirken?

Zeitverschwendung

1 kommentar

…war das Training heute morgen. Nicht nur, dass ich feststellen musste, dass es keine gute Idee ist, einen Tag nach dem Beintraining Kreuzheben zu versuchen. ;-) Ich habe mir anschliessend bei den Überzügen mit einer Kurzhantel auch noch die Schulter/den Nacken verzogen, so dass ich das Training kurz danach abbrechen musste. Alles in allem war die Zeit heute morgen ziemlich unnütz vertrödelt. :-(

Also merken:

  1. Es ist keine gute Idee 4x in der Woche trainieren zu wollen.
  2. Es ist überhaupt keine gute Idee, einen Tag nach dem Beintraining Kreuzheben in seinem Trainingsplan zu haben.
  3. Wenn man ein Ziehen im Nacken bemerkt, ist es schon zu spät.

Nächste Woche bin ich wieder bei 3x Training und 2x Cardio, dann habe ich genug Zeit für die Regeneration.

Grüner Tee – Viel Fett

kein kommentar


Grüner Tee – Viel Fett, ursprünglich hochgeladen von cringe

Nachdem ich erst nur den Hinweis ganz oben gelesen und die Tortengrafik angeschaut hatte, dachte ich zuerst, ich wäre bei einem Fertigprodukt gelandet. Aber die Nährwerttabelle weiter rückt das ganze wieder ins rechte Licht.

Würde so auch die Ernährungs-Ampel reagieren? Wäre Grüner Tee dann ein schlechtes Lebensmittel, weil es so viel Fett enthält? Ich glaub kaum, bei dem unsäglichen Ampelsystem sollten ja auch Schwellwerte greifen.

Aber man sieht doch wieder schön, dass eine Nährwerttabelle eigentlich ausreicht und die Fakten genau so liefert, wie sie sein sollen.