Unglaublich, was die traditionellen Medien in der letzten Zeit so alles tun, um ihre Auflagenzahlen zu halten und das Internet immer wieder schlecht zu reden. Und gerade ist so etwas wieder passiert:
Eine stehende Redewendung lautet: “Das hab ich aus dem Internet”; so hört man es immer öfter im Alltagsgespräch. Gerade so, wie man etwas “im Fernsehen” gesehen oder “in der Zeitung” gelesen hat, dient der Bezug auf “das Internet” als sich selbst genügender Herkunftsnachweis für etwas, das auch völlig aus der Luft gegriffen sein kann. Und tatsächlich ist oft genau dies der Fall.
Unglaublich, was für einen Unsinn man so findet. Und das von den geschätzten Journalisten. Bei solchen Artikeln kann ich (neben dem offensichtlichen Unverständnis für die Technik) mich immer und immer wieder hervorragend aufregen. Diese Personen haben meiner Meinung nach immer noch nicht verstanden, wofür das Internet zu nutzen ist. Und sie werden es auch nicht verstehen, selbst wenn zu solchen Massenereignissen wie der amerikanischen Präsidentenwahl über das Internet eine riesige Menschenmenge bewegt wird.
Das ist auch weissgarnix aufgefallen und schreibt:
Da ich lange im Markenartikelgeschäft zuhause war, erinnert mich das unweigerlich an âErfahrene Züchter und Tierärzte empfehlen Pedigree Palâ oder âZahnärzte empfehlen Kukidentâ. Und damit meint der Herr Clauss natürlich sich und seine Zunft, vulgo âdie Journailleâ. Die wären quasi die Qualitätskontrolle im medialen Markenartikelgeschäft, und deshalb wären die âMarkenâ gegenüber all dem anderen namenlosen Tand, der da in den Regalen steht bzw. im Internet herumgurkt, eben um den entscheidenden Schlag besser, sagt Herr Clauss. Und wir, die Medienkonsumenten, sollten uns da nicht so einfältig zeigen und es stattdessen unseren Haustieren nachmachen, weil âKatzen würden Whiskas kaufen!â.
Ich sage hier und jetzt voraus, dass der Einfluss der traditionellen Medien auch in den nächsten Jahren weiter zurückgehen wird und die Informationemanzipation der Menschen diesen Trend weiter treiben werden. Und das solche Kampagnen gegen das Internet als Informationsmedium irgendwann aufhören werden, wenn auch der letzte Starrkopf begriffen hat, wofür das Netz zu nutzen ist.
Und weil es so schön passt: Malaysia lässt regierungskritischen Blogger wieder frei

